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ZUCHT

Was unsere Welpenkäufer wissen sollten

Ich bemühe mich gesunde, wesensfeste und typvolle Dalmatiner zu züchten und lege großen Wert auf eine gute Sozialisierung und artgerechte Kinderstube. Näheres unter Aufzucht und Welpenprägung (siehe unten)

Unsere Welpen liegen uns sehr am Herzen, deshalb werden sie nur in allerbeste Hände abgegeben. Den Welpenkäufern muss bewusst sein, dass ein Dalmatiner nicht nur viel Bewegung sondern auch Kopfarbeit benötigt. Wir möchten unsere Welpenkäufer auf jeden Fall persönlich kennen lernen. Idealerweise findet dieses Kennenlernen schon statt, bevor ein Wurf da ist, damit Sie sich rechtzeitig ein Bild von uns als Züchter und den Zuchttieren machen können.

Wenn der Wurf da ist, dürfen Sie ab der 5. Woche zu Besuch und zum Aussuchen kommen. Nachdem wir viel Zeit mit dem Welpen verbringen und ein vollständiges Bild über den Charakter jedes einzelnen haben, werden die Welpen von uns nach dem AEP zugeteilt. Natürlich haben Sie als Welpenkäufer auch Mitspracherecht und nur so gelingt es, den richtigen Charakter Hund in die richtigen Hände zu bringen.

Die Welpen werden ab der 9. Woche mit Ahnentafel, EU-Impfpass und einer selbst verfassten Hundefibel abgegeben. Bis dahin wurden sie altersentsprechend geimpft, gechipt und entwurmt. Die Welpen werden bei mir bereits auf den „Komm Pfiff“ konditioniert.


AUFZUCHT UND WELPENPRÄGUNG

Der richtige Wurfzeitpunkt

In der Natur ist das Frühjahr die Zeit, in der die Jungtiere geboren werden und das aus gutem Grund.

Ich bin kein Befürworter von Herbst / Winterwürfen, da die Welpen bei den kalten Temperaturen in ihrer Aktivität und Erkundungsmöglichkeit deutlich eingeschränkt sind. Sie müssen die größte Zeit drinnen verbringen und liegen dicht aneinander um sich warm zu halten. Welpen aus einem solchem Wurf haben viel weniger Möglichkeiten die Umwelt ausreichend zu erkunden.

Da intensives Spielen, Erkunden und viele Eindrücke einen Grundstein für die Entwicklung der Welpen legt, entscheiden wir uns ganz klar für Würfe in der warmen Jahreszeit.


Aufzucht in Haus und Garten / Sozialisierung auf Menschen

Unsere Welpen werden bewusst im Haus aufgezogen und dort nicht in einer Abstellkammer, sondern im Wintergarten/Wohnzimmer mit direktem Zugang zum Aussenbereich. Nachdem unsere Welpen nicht im Zwinger oder „Welpenhaus“ aufwachsen, haben sie zum Menschen von Anfang an eine enge Bindung und nehmen den Alltag und deren Geräusche täglich wahr. Wir bekommen Besuch von vielen verschiedenen Menschen, vom Kind bis zum Senior und Beschäftigen uns jede freie Minute mit den Welpen.


Abenteuerspielplatz

Der Welpengarten soll verschiedenartige Ansprüche abdecken. Verschiedene Bodenbeschaffenheiten wie Wiese, Stein, schräge und ebene Flächen, Gitter und Holzuntergründe sind gegeben. Es wird verschiedenes Spielzeug angeboten, sowie ein Tunnel, Zelt, Wasserbecken und Bällehaus. An dem Flättervorhang werden Dosen und Plastikflaschen gehängt um auch die Geräuschkulisse zu gestalten. Eine halb gefüllte Luftmatratze soll dem Hund die Sicherheit geben, sich auch auf extrem schwankendem Boden suverän fortzubewegen.


Erkundungsverhalten

Die Neugier ist eine wesentliche Antriebsfeder in der Welpenentwicklung. Um diese Neugier zu fördern und zu nutzen, erweitern wir systematisch den Aktionsradius der Welpen und konfrontieren sie somit ständig mit neuen Eindrücken. Ab der 5. Woche unternehmen wir täglich Ausflüge mit dem Auto. So können die Kleinen verschiedenen Plätzen, außerhalb der Wohung und des Welpengartens erkunden. Sie können durch den Wald streifen, kleine Bäche durchwaten und durch hohes Gras laufen.


Ernährung

Die Ernährung ist zweifelsohne einer der wichtigsten Standpunkte der Gesundheit. Deshalb ernähre ich meine Welpen mit hochwertigem Futter (BARF). Ich gehe auf die „Orale Toleranz“ ein und versuche somit sicher zu stellen, dass meine Welpen keine Futtermittelallergien durch falsche Fütterung (= einfach nur Trockenfutter) entwickeln.